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Meldungen aus dem Landesverband Bayern
Meldungen aus dem Landesverband Bayern

Gedenken am Hohen Brendten

Erinnerung an gefallene, vermisste und verstorbene Soldaten der Gebirgstruppe

Anlässlich der Brendtenfeier wird jährlich im Rahmen eines Festaktes und eines ökumenischen Feldgottesdienstes an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Soldaten der Gebirgstruppe und aller Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gedacht. Volksbund


Der Vorsitzende des Verbands der Gebirgstruppe, Generalleutnant a.D. Erich Pfeffer, der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade „BAYERN“,  Brigadegeneral Holger Peterat, und der Kommandeur der Gebirgs- und Winterkampfschule, Oberstleutnant Jörg Körner, hatten zum „Tag der Gebirgstruppe 2026“ nach Mittenwald eingeladen. 

Alljährlich und so heuer am 2. Juli zum 68. Mal kamen ehemalige und aktive Gebirgssoldaten aus dem In- und Ausland, unter ihnen auch Abordnungen der Internationalen Föderation der Gebirgssoldaten (I.F.M.S.), am Ehrenmal der Gebirgstruppen am Hohen Brendten bei Mittenwald zusammen. Zuvor fand in der Edelweißkaserne ein feierlicher Gelöbnis- und Beförderungsappell statt. Die Bayerische Staatsregierung war vertreten durch Innenminister Joachim Herrmann. Er wandte sich gewohnt klaren Worten an die Rekrutinnen und Rekruten, die angetretene Formation und die Bevölkerung.

Die Gedenkrede auf dem Hohen Brendten hielt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Eberhard Zorn, der u.a. das 70jährige Bestehen der Gebirgstruppe in der Bundeswehr würdigte. Der Volksbund-Landesverband Bayern legte gemeinsam mit rund 20 weiteren Organisationen, Verbänden und Institutionen bei dieser zentralen Gedenkfeier einen Kranz nieder. Das Kranzgeleit bildeten Oberstleutnant a.D. Heinrich Stadelmaier, Beauftragter für die Zusammenarbeit mit Bundeswehr/Reservisten/Traditionsverbänden, und Landesgeschäftsführer Jörg Raab, Hauptmann d.R.

Musikalisch gekonnt umrahmt wurden sowohl der Appell als auch die Gedenkfeier durch das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr unter Stabführung von Major Rudolf Piehlmayer.

Anlässlich der Brendtenfeier wird jährlich im Rahmen eines Festaktes und eines ökumenischen Feldgottesdienstes an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Soldaten der Gebirgstruppe und aller Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gedacht. Das Ehrenmal befindet sich auf einer Höhe von 1.138 Meter. 2015 wurde das Denkmal um ein waagrecht angelegtes, sechs Tonnen schweres Element für die im Einsatz ums Leben gekommenen Angehörigen der Gebirgstruppe der Bundeswehr ergänzt. Es bildet so einen Kontrapunkt zu den beiden vertikal in den Himmel strebenden Säulen für die Gefallenen der beiden Weltkriege.