Unter dem diesjährigen bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ zeigte sich eindrucksvoll, wie historische Aufarbeitung und moderne Vermittlung ineinandergreifen können. Der Westfriedhof, Augsburgs größte Begräbnisstätte, wandelt sich damit abseits seiner Funktion als Ruhestätte zu einem zeitgemäßen Ort des aktiven Erinnerns, Lernens und Verstehens.
Die Vorstellung stieß auf großes öffentliches Interesse. Zum Auftakt der Veranstaltung fanden vor den Toren des Friedhofs bewegende Ansprachen statt. Der Ordnungsreferent der Stadt Augsburg, Frank Pintsch betonte in der Eröffnungsrede die fundamentale Bedeutung der Augsburger Erinnerungskultur für die Gegenwart und dankte allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement. Er verdeutlichte, wie wichtig es ist, gerade junge Generationen für die Schrecken der Vergangenheit zu sensibilisieren, um ein starkes Fundament für den heutigen Frieden zu sichern. Die Projektbeteiligten erklärten dem Publikum im Anschluss, wie das Projekt zustande kam, wie es sich entwickelte und wie zusammengearbeitet wurde.