Meldungen aus dem Landesverband

Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung in Corona-Zeiten

Volksbund stellt Hygienekonzept für die Herbstsammlung auf

Sammeln, aber sicher: Die Fürsorge für Sammler und Sammlerinnen ebenso wie für die Spender liegt dem Landesverband Bayern am Herzen. Zum Hygienekonzept gehören Hinweise zur Sammlung unter Corona-Bedingungen, Desinfektionsmaterial und Alltagsmasken.

Mit dem Schlagwort „Sammeln, aber sicher“ startet der Landesverband Bayern im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine diesjährige Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung. Kernzeitraum ist der 16. Oktober mit 1. November 2020. Die Sammlung ist für die Fortführung der Gedenk- und Friedensarbeit des Volksbundes von elementarer Bedeutung.

Die Aktion steht – wie alle öffentlichen Aktivitäten und nahezu alle privaten Aktivitäten – unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Die hat sich seit dem „Lockdown“ im März auch in allen Bereichen der Kriegsgräberfürsorge bemerkbar gemacht. Veranstaltungen, Gedenkfeiern, Reisen zu den Soldatenfriedhöfen, Arbeitseinsätze von Soldaten und Reservisten, Workcamps und Jugendbegegnungen mussten größtenteils zu den geplanten Terminen ausfallen und konnten nur in Einzelfällen und in eingeschränktem Umfang stattfinden. Auch die Geschäftsstellen waren zeitweise für den Publikumsverkehr geschlossen.

Auch mit Blick auf die Sammlung und deren Vorbereitung spielt Corona eine wichtige Rolle. Oberste Maxime: Die Fürsorge für die ehrenamtlichen Sammler/innen und die Spender/innen. Dafür hat der Volksbund in Abstimmung mit Fachleuten ein Hygienekonzept für die Sammlung aufgestellt. Die entsprechenden Hinweise für die Sammlung in Bayern sind sämtlichen Sammlergruppen übermittelt worden. Im wesentlichen findet die Abstands-, Hygiene- und Alltagsmasken-Regel (AHA) Anwendung, die als hygienischer Standard in der Covid-19-Pandemie gilt.
In den meisten Orten Bayerns gibt es nur wenige oder augenblicklich auch gar keine akuten Corona-Fälle. Bei sachlicher Betrachtung der jeweiligen örtlichen Situation und Einhaltung der AHA-Regel und des Hygienekonzepts stellen die weitgehend im Freien bzw. an der Türe stattfindende Haus- und Straßensammlung sowie die ausschließlich im Freien stattfindende Friedhofssammlung kein erhöhtes Risiko für die Beteiligten dar.

Zusätzlich zu beachten ist: Um den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und direkten Kontakt zu vermeiden, werden die Einträge auf den Sammellisten nicht mehr durch eine persönliche Unterschrift des Spenders dokumentiert, sondern der Sammler nimmt die Einträge vor. Der Landesverband Bayern stattet seine Sammler mit Hygieneartikeln aus, die zur regelmäßigen Desinfektion der Hände und ggf. auch zur Desinfektion von Sammelbüchsen genutzt werden können. Die Sammler sind angehalten Masken mitzuführen und diese eigenverantwortlich entsprechend der geltenden Regeln zu tragen. Auch hier hat der Volksbund-Landesverband Bayern Vorsorge getroffen und für die Sammler waschbare Masken angeschafft. Personen mit grippeähnlichen Atemwegssymptomen dürfen nicht als Helfer teilnehmen.

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