Was bedeutet Frieden für junge Menschen heute? Und was kann Erinnerung leisten, wenn in Europa wieder Krieg geführt wird? Diese Fragen stehen vom 27. Juli bis 9. August im Mittelpunkt der Internationalen Jugendbegegnung München 2026, zu der der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. auch in diesem Jahr Jugendliche aus verschiedenen Ländern Europas einlädt. Unter dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“ kommen rund 30 junge Menschen aus zehn Nationen in München zusammen.
Auf Kriegsgräber- und Gedenkstätten setzen sie sich mit den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft auseinander, arbeiten gemeinsam an den Gräbern und tragen dazu bei, diese Orte als sichtbare Mahnung und historische Lernorte zu erhalten. Die Internationale Jugendbegegnung ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Jugendarbeit des Volksbundes. Sie verbindet praktische Arbeit, historisches Lernen und internationalen Austausch. Die Teilnehmenden begegnen dabei nicht nur der Geschichte, sondern auch einander: Sie diskutieren, fragen nach Verantwortung und suchen gemeinsam nach Antworten darauf, wie Verständigung über Grenzen hinweg gelingen kann.
Den Abschluss der Begegnung bildet eine öffentliche Gedenkveranstaltung auf der deutschen Kriegsgräberstätte München Waldfriedhof. Dort werden die Jugendlichen ihre Eindrücke und ihr Engagement einbringen und gemeinsam mit Gästen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken.