Meldungen aus dem Landesverband

Landesweites Gedenken zum 75. Jahrestag

Volksbund erinnert mit Kranzniederlegungen in Bayern an die Opfer des Zweiten Weltkrieges - Videobeitrag zum Gedenken in Schwabstadl

Die Kriegsgräberstätte auf dem Oberen Katholischen Friedhof in Regensburg ist einer der Pflegefriedhöfe, auf denen am 8. Mai mit einem Kranz den Opfern des Zweiten Weltkrieges gedacht wird. Fotos: Volksbund

Bayernweit hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. am Freitag, 8. Mai, an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren erinnert und der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. „Die Kranzniederlegungen auf den fünf Pflegefriedhöfen des Volksbund-Landesverbandes mit Toten des Zweiten Weltkrieges und zentralen Kriegsgräberstätten am jeweiligen Dienstsitz unserer Bezirksgeschäftsstellen ebenso wie in der KZ-Gedenkstätte Dachau sind für uns mehr als ein symbolischer Akt“, sagte der Landesvorsitzende, Regierungspräsident a.D. Wilhelm Wenning. „Unser Anliegen ist es, der Toten zu gedenken, den Angehörigen Trost zu spenden und die Menschen generationsübergreifend dafür zu sensibilisieren, welch hohe Güter Frieden und Demokratie sind.“

Angefangen vom Gedenken an die Zerstörung Würzburgs durch den alliierten Luftangriff am 16. März 1945 bis hin zu Feierstunden, Gottesdiensten und Kranzniederlegungen, die an das Kriegsende in den jeweiligen Städten und Dörfern erinnern sollten, sind in den vergangenen Wochen unzählige Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Umso wichtiger ist es nun, das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg und seine Folge wachzuhalten. Wenning: „Wir erinnern uns nicht nur an die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft, sondern auch an die großen Leistungen der Versöhnung in den vergangenen Jahrzehnten. Unsere Kriegsgräberstätten sind stumme Zeugen der Weltkriege und Orte der Begegnung einst verfeindeter Völker.“

Der Zweite Weltkrieg hat mehr als 60 Millionen Menschenleben gefordert, darunter 6,3 Millionen Deutsche. Die meisten der mehr als 166.000 auf bayerischen Friedhöfen und Kriegsgräberstätten ruhenden Toten starben im Zweiten Weltkrieg. Darunter sind Opfer aus Konzentrationslagern, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter ebenso wie Menschen, die durch Flucht und Vertreibung oder im Bombenhagel ihr Leben verloren, und Soldaten, die oft in den letzten Kriegstagen ums Leben kamen. Der Volksbund hat nach dem Zweiten Weltkrieg in Bayern zahlreiche Kriegsgräberstätten angelegt und mehr als 15.000 Tote aus behelfsmäßigen Anlagen und Feldgräbern in 1600 Gemeinden umgebettet. Seit 1954 kümmert sich der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung um die deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland – auf den 832 Anlagen in 46 Ländern ruhen mehr als 2,8 Millionen Tote. Bei seiner Arbeit ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als gemeinnütziger Verein  auf Spenden angewiesen.

Am Glockenturm auf dem Südfriedhof in Nürnberg erinnerte der Volksbund-Landesvorsitzende Regierungspräsident a.D. Wilhelm Wenning an das Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Pressemitteilung des Bezirksverbands Mittelfranken findet sich hier und der Link zum Bericht der Nürnberger Zeitung hier.

In Würzburg legte Bezirksvorsitzender Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann (li.) gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und dem stellvertretenden Kommandeur der 10. Panzerdivision Brigadegeneral Michael Podzus Kränze nieder. Die Pressemitteilung des Bezirksverbandes findet sich hier und ein Bericht der Mainpost hier.

In Regensburg gedachte Volksbund-Bezirksvorsitzender Regierungspräsident Axel Bartelt gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer auf dem Oberen Katholischen Friedhof der Opfer des Zweiten Weltkrieges (Foto: Stadt Regensburg / Peter Ferstl). Link zur Pressemitteilung des Bezirksverbandes Oberpfalz hier.

In Bayreuth St. Georgen erinnerten Bezirksvorsitzende Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Bezirksgeschäftsführer Robert Fischer an die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Die Pressemitteilung des Bezirksverbandes findet sich hier, einen Bericht aus dem Nordbayerischen Kurier finden Interessenten hier.

In Obermeitingen-Schwabstadl (Oberbayern) gedachte der Volksbund, vertreten durch den Kreisvorsitzenden Landsberg am Lech Johann Hartmann (Zweiter von rechts) und Bezirksgeschäftsführer Artur Klein (links) den Kriegsopfern. Link zur Pressemitteilung hier.  Der Veteranen- und Soldatenverein Kaufering e.V. hatte bereits im Vorfeld mit dem Bürgermeister am örtlichen Kriegerdenkmal gedacht. Link zur Pressemitteilung hier. Ein Link zum Bericht des Landsberger Tagblatts findet sich hier.

Florian Völler, Vorstandsmitglied im Bezirksverband Oberbayern, hat einen zehnminütigen Filmbeitrag der Gedenkveranstaltung produziert. Das Video kann auf Youtube angeschaut werden: LINK ZUM VIDEO​​​​​​​.

In München gedachten (von links) Thomas Koterba, Bezirksgeschäftsführer Bezirksverband München des Volksbundes, Klaus Käfer, Kreisvorsitzender des Kreisverbandes München im Bayerischen Soldatenbund von 1874 e.V., Heinrich Stadelmaier, 2. Vorsitzender Bezirksverband München des Volksbundes, Jörg Raab, Landesgeschäftsführer des Volksbundes und Gerhard Krämer, Veteranen- und Kriegerverein Laim von 1890/2010 e.V. der Opfer des Zweiten Weltkrieges. Link zur Pressemitteilung hier.

Der Bezirksverband Schwaben gedachte in Augsburg auf der Kriegsgräberstätte Westfriedhof an das Ende des Zweiten Weltkrieges und dessen Opfer. Link zur Meldung in der Augsburger Allgemeinen hier.

Der Bezirksverband Niederbayern gedachte auf dem Hauptfriedhof in Landshut mit einem Kranz an der Pieta der Opfer des Zweiten Weltkrieges. Hier der Link zur Pressemitteilung des Bezirksverbands.

Hinweis: Wegen der fortdauernden Corona-Beschränkungen fanden die Kranzniederlegungen in einem auf wenige Personen begrenzten Teilnehmerkreis ohne Teilnahme der Öffentlichkeit statt.

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