Meldungen aus dem Landesverband

Sammlung 2020 trotz Corona mit sehr respektablem Ergebnis

3775 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Zeichen der Fünf Kreuze als Sammler unterwegs.

3775 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagierten sich im vergangenen Herbst in Bayern bei der Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung der Kriegsgräberfürsorge.

Während bei Gedenkkerzen-Aktion „Lichter für den Frieden“ 2020 ein Umsatz wie in den Vorjahren (je rd. 250.000 Euro, brutto) generiert werden konnte, waren bei der Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung in Bayern, deren Kernzeitraum just mit dem Beginn der zweiten Welle der Pandemie einherging, doch erhebliche Einbußen zu verzeichnen. Dennoch: Mit rund 952.200 Euro wurden 45 Prozent des Vorjahresergebnisses in Höhe von 2,1 Millionen Euro erreicht.

In Anbetracht der besonders schwierigen Rahmenbedingungen und der Tatsache, dass dieses Ergebnis von zahlenmäßig lediglich einem Drittel der zuletzt zur Verfügung stehenden Sammlerinnen und Sammlern erzielt wurde (2020: 3.775 vs. 2019: 10.594) , ein  mehr als respektables Ergebnis!

Wir sagen allen, die den Volksbund hierbei im Ehrenamt als Sammler oder durch ihre Spenden unterstützt haben, ein herzliches "Vergelt´s Gott!".

Unser erklärtes Ziel für 2021 ist es, bei der Sammlung wieder an die bis einschließlich 2019 erzielten Ergebnisse anzuknüpfen. Alternativen bzw. Ergänzungen des Portfolios "Liste und Büchse" zur Generierung von Spendengeldern, so z.B. in Form lokaler Briefwurfsendungen, gilt es fortzuschreiben und zu optimieren. Hierbei zählen wir wieder auf auf Sie und Ihre engagierte, großzügige Unterstützung und einen engen Schulterschluss „im Zeichen der fünf Kreuze“ mit unseren hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Diesen Appell verbinden wird mit drei Hinweisen auf das Verbandsgeschehen vor 100 Jahren: Erste öffentliche Sammlungen in Bayern, erstes Kriegstoten-Gedenken in Bayern im Bayreuther Festspielhaus (bereits ein Jahr vor der ersten offiziellen Volkstrauertagfeier in Berlin) und die ebenfalls 1921 eingenommene Geschäftsstellen-Repräsentanz in allen Regierungsbezirken. Diese über so viele Jahrzehnte gewachsene, regionale Ansprechbarkeit in allen Fragen rund um die Kriegsgräberfürsorge hat sich bewährt und gilt es zu bewahren. Wir sind zuversichtlich, dass der Volksbund die erforderliche gestalterische Kraft und Kreativität hat, seinen staatlichen Auftrag und seinen sich selbst gesetzten Verpflichtungen in der Gedenk- und Friedensarbeit auch unter schwierigen Bedingungen zu erfüllen.

Bleiben Sie gesund!

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