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Sozialministerin Trautner würdigt Kriegsgräber-Sammlungen der Jahre 2019 und 2020

Lob für die hervorragende bürgerschaftliche Unterstützung des Volksbundes brachte ein symbolischer Akt im Sozialministerium zum Ausdruck. Nachdem im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie die Scheckübergabe abgesagt werden musste, konnte sie heuer im kleinen Rahmen veranstaltet werden.

Symbolische Scheckübergabe für die Kriegsgräber-Sammlungen 2019 und 2020 (von links): Sozialministerin Carolina Trautner, Oberst a.D. Richard Drexl (Stellvertretender ARST-Präsident und Präsident BSB 1874), Brigadegeneral Thomas Hambach (Kommandeur im Landeskommando Bayern), Volksbund-Landesvorsitzender, Regierungspräsident a.D. Wilhelm Wenning. Foto: Volksbund

Dank der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung konnten bei den Haus-, Straßen- und Friedhofssammlungen 2019 und 2020 des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bayern ein Gesamtergebnis von rund 3,123 Mio. Euro erzielt werden.

Corona bedingt wurden im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales erstmals die Erlöse aus zwei Jahren gewürdigt. Im vergangenen Jahr ließ der Lockdown die geplante Übergabe nicht zu und auch jetzt war die symbolische Scheckübergabe nur in kleinstem Rahmen möglich.

Staatsministerin Carolina Trautner und der Landesvorsitzende, Regierungspräsident a.D. Wilhelm Wenning, würdigten im Beisein des Kommandeurs im Landeskommando Bayern, Brigadegeneral Thomas Hambach, und des Stv. Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft der Reservisten-, Soldaten- und Traditionsverbände in Bayern (ARST) e.V., Oberst a.D. Richard Drexl, das hervorragende bürgerschaftliche Engagement und die auch in der Corona-Krise großzügige Spendenbereitschaft der Bevölkerung. „Mit dieser stolzen Summe tragen Sie einmal mehr zum Erhalt der Kriegsgräber bei. Damit unterstützen Sie die Friedensarbeit des Volksbundes für Völkerverständigung und Versöhnung“, betonte Trautner.

Bei der Sammlung 2020 in Bayern, deren Kernzeitraum mit dem Beginn der zweiten Welle der Pandemie im November einherging, wurden rund 971.000 Euro und damit 45 Prozent des Vorjahresergebnisses in Höhe von 2,152 Millionen Euro erreicht. In Anbetracht der besonders schwierigen Rahmenbedingungen und der Tatsache, dass dieses Ergebnis von zahlenmäßig lediglich einem Drittel der zuletzt zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammlern erzielt wurde (2020: 3.775 vs. 2019: 10.594), ein sehr respektables Ergebnis. Bayern erzielte damit knapp die Hälfte des bundesweiten Sammlungsergebnisses.

Der Volksbund-Landesvorsitzende überreichte als Zeichen der Dankes und der Anerkennung Miniaturausgaben der „Friedensglocke von Rovereto“: Oberhalb der Stadt Rovereto im Trentino läutet jeden Tag zu Sonnenuntergang die Friedensglocke „Maria Dolens“, auch „Campana dei Caduti“ genannt. Die größte frei läutende Glocke der Welt wurde 1924 aus dem Metall von Kanonen ehemaliger Gegner des Ersten Weltkrieges gegossen. Der inzwischen zweimal ersetzte Klangkörper ist 3,36 m hoch, hat einen Durchmesser von 3,21 m und wiegt über 2,26 t. Mit 100 Glockenschlägen wird jeden Abend an die Toten aller Kriege erinnert und um Frieden und Völkerverständigung gebeten.

Gemeinsam für den Frieden. Gemeinsam durch die Krise.

 

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