Die Jahrestagung der Geschäftsführer und der Referenten des Landesverbandes Bayern fand im März in Kinding (Lkr. Eichstätt) statt. Die landschaftlich idyllische Umgebung an der Altmühl stand in deutlichem Gegensatz zur Tagesordnung. Denn: Auf der Agenda ganz oben stand die Umsetzung der Beschlüsse zur gesamtverbandlichen Transformation und zur Stellenreduktion und deren Auswirkungen auf die künftige Verbandsarbeit. Vergleiche hierzu auch die Berichterstattung des Vorjahres:
Schwerpunkte im Mittelpunkt Bayerns
„'S mou gei!“: Landesvertretertag unter den Vorzeichen der Transformation
Der Landesvorsitzende, Regierungspräsident a.D. Wilhelm Wenning, moderierte an zwei Tagen gemeinsam mit Landesgeschäftsführer Jörg Raab einen spannungsgeladenen, bisweilen emotionalen, dabei aber stets konstruktiven Gesprächsverlauf, der sämtliche Aufgaben- und Tätigkeitsfelder der sog. „Vereinsaufgaben Inland“ umfasste.
Der Begriff „Transformation“ beschreibt den ab sofort umzusetzenden und bis spätestens Ende 2030 abzuschließenden Anpassungsprozess. Ursächlich hierfür sind die gesamtwirtschaftliche Lage, das Ableben der Kriegs- und Kriegskindergeneration, die sozio-demographische Entwicklung in unserem Lande und insbesondere die - trotz umfangreicher mehrjähriger Bemühungen auf allen politischen Ebenen - absolut unzureichende öffentliche Förderung der per se staatlichen Aufgabe „Kriegsgräberfürsorge“.
Die klare Vorgabe, das Personal auf der Zeitschiene um 30 Prozent zu reduzieren, in Verbindung mit einer von Beginn mit degressivem Verlauf zu planende Personalkostenkurve, machen sofortige Anpassungen der verbandlichen Aufbau- und Ablauforganisation und eine am - noch Machbaren - orientierte Aufgabenkritik unumgänglich.