Die UniBw München öffnet ihre Pforten, die Bundeswehr präsentiert sich als moderne Arbeitgeberin, zigtausend Interessierte kommen mit Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch. Inmitten dieser Familie für Sicherheit und Frieden präsentierte sich auch Ihr Volksbund.
Unglaubliche 41.000 interessierte Bürger und Bürgerinnen strömten auf den Campus der Universität. Das gemeinsame Großereignis der Universität und des Bundeswehrdienstleistungszentrums München bot ein facettenreiches Programm aus modernster Militärtechnik und akademischer Spitzenforschung. Neben den spektakulären Flugvorführungen des Eurofighters und des Transportflugzeugs A400M nutzten die Gäste den Tag für den direkten Dialog zu gesellschaftlich und historisch-politisch relevanten Themen.
Überwältigender Aktionstag in Neubiberg
Ort des Innehaltens und Gedenkens an der Uni-Kirche
Der Bezirksverband München setzte im Herzen des lebhaften Universitätsgeländes einen bewussten Akzent für die Erinnerungskultur. Unmittelbar an der Kirche gelegen schuf der Informationsstand unter dem prägnanten Logo der fünf Kreuze einen anziehenden und zugleich würdigen Raum für Dialog und Innehalten. Bereits die Ortswahl schlug eine symbolische Brücke von der historischen Verantwortung zur modernen Friedenssicherung.
Enormer Gesprächsbedarf
Das Team des Bezirksverbandes blickt auf einen rundum erfolgreichen Aktionstag zurück. Hunderte Bürgerinnen und Bürger suchten den direkten Austausch über die weltweite Kriegsgräberfürsorge, Einzelschicksale und die Münchner Gedenkarbeit. Zahlreiche Besucher nutzten vor Ort die Beratung zur Gräbersuche online, um mehr über das Schicksal vermisster Angehörigen aus den Weltkriegen zu erfahren. Die Münchner Bevölkerung zeigte tiefe Anerkennung für den Erhalt von Kriegsgräberstätten als Mahnmale für den Frieden. Gerade im universitären Umfeld stießen die internationalen Jugendbegegnungen und die historisch-politische Bildungsarbeit des Volksbundes auf großes Interesse.
Höhepunkt und feierlicher Appell
Natürlich war der Tag auch von hochrangigen militärischen Zeremonien geprägt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius beförderte rund 550 Offiziersanwärter der UniBw zu Leutnanten. Bei seinem anschließenden Rundgang über das Gelände unterstrich der Minister die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften, der Wissenschaft und humanitären Partnerorganisationen wie dem Volksbund.
Der Tag in Neubiberg hat eindrucksvoll vor Augen geführt, dass das Interesse an moderner Sicherheitspolitik und das Bewusstsein für historische Verantwortung untrennbar zusammengehören. Der Bezirksverband München bedankt sich herzlich bei allen Helfern, der Bundeswehr und den tausenden Besuchern für die Unterstützung und die bewegenden Begegnungen im Zeichen der fünf Kreuze.