Projekte aus dem Landesverband

Spurensuche – 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges

Vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg in Europa. In Asien und auf dem Pazifik tobte er weiter bis zum 2. September 1945. Mindestens 55 Millionen Tote, mehr als die Hälfte von ihnen Zivilisten, waren zu beklagen. 1945 ist zweifellos ein Epochenjahr, das für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zum Fall der Mauer 1989 und dem Ende des Kalten Krieges bestimmend war und bis in die Gegenwart nachwirkt. Für heutige Jugendliche liegt der Zweite Weltkrieg jenseits ihres zeitgeschichtlichen Horizontes; auch ihre Eltern und Großeltern haben ihn nicht mehr miterlebt. Schülerinnen und Schüler wünschen sich einen lebendigen Geschichtsunterricht. Der Themenkomplex „Zweiter Weltkrieg und Nationalsozialismus“ stößt in der jetzt vierten Generation, Schulart unabhängig und auch bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, auf reges Interesse. Dies belegen aktuelle Studien und deckt sich auch mit den Erfahrungen, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in seiner Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit seit Jahren macht. 

Die vorliegende Pädagogische Handreichung will die Leserinnen und Leser dazu anregen, sich auf die Suche nach den Spuren zu begeben, die der Zweite Weltkrieg hinterlassen hat – im lokalen und regionalen Umfeld, in der eigenen Familienbiographie, im kollektiven Gedächtnis unseres Landes.

Die Ausschreibung für den Schülerwettbewerb 2019/20 des Landesverbandes Bayern zu dem Thema „Spurensuche – 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges“ finden Sie anbei.

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