Projekte aus dem Landesverband

Kriegsgräberstätte Schwabstadl/Lechfeld

Russisch-orthodoxes Kreuz und Kapelle in Schwabstadl (Bild: G. Krause)

Kriegsgeschehen in Schwabstadl

Bei Schwabstadl fand am 10. August 955 die Schlacht auf dem Lechfeld (das Dreieck zwischen Landsberg, Augsburg und Mering) statt. Sie war das Ende der  Ungarneinfälle und der größte militärische Sieg Otto des Großen. In der Neuzeit war das Lechfeld in drei Kriegen (1870/71, 1914–18 und 1939–45) Schauplatz vieler Tragödien. Das Lechfeld birgt auch zahlreiche Friedhöfe mit Grabstätten von  KZ-Toten.

Die Kriegsgräberstätte

Lage und Zufahrt

Die historische Kriegsgräberstätte Schwabstadl liegt am Rande des Fliegerhorstes und ist ausgeschildert.

Wissenswertes

Eine kleine Barockkapelle ist das Zentrum dieser Kriegsgräberstätte. Im deutsch-französischen Krieg 1870/71 waren auf dem Lechfeld 10 000 Kriegsgefangene untergebracht. 140 französische Soldaten starben damals auf dem  Truppen- übungsplatz. Sie liegen nahe der Kapelle begraben.
An sie erinnern heute eine Namenstafel, eine Stele und der Deckel einer Gruft.

Diesen Text mit weiteren Informationen über Einzelschicksale finden Sie hier als Pdf zum Herunterladen.

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